Menschenwürde schützen

Kurz und leicht ist der Weg des untergehenden Lichts in die Abgründe der Dunkelheit. 
Aber lang und oft endlos ist der Weg der Rückkehr und des Vergessen.
(Zadeta H., Folterüberlebende)

Opfer von Krieg und Folter sind häufig schwerst traumatisiert. 
Sie haben überlebt. Aber nichts in ihrem Leben ist wie zuvor.

Wir können Folterüberlebende nicht heilen. Aber wir können ihnen auf dem Weg zurück in ein menschenwürdiges Leben helfen.

Die Überleben - Stiftung für Folteropfer unterstützt Männer und Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die oft unvorstellbar Grausames erlebt haben. Um mit den schrecklichen Erlebnissen leben zu lernen, benötigen sie medizinische und psychosoziale Betreuung. Körperlich gesundet und psychisch stabilisiert brauchen sie Angebote, die ihnen die Integration in die Exilgesellschaft und eine berufliche Eingliederung erleichtern. Hierfür setzt sich die Stiftung ein.

Die Überleben - Stiftung für Folteropfer wurde 1997 im Beisein des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. 1999 nahm die Stiftung als gemeinnützige Stiftung ihren Betrieb auf.

Seit Mitte 2008 arbeitet die Überleben – Stiftung für Folteropfer gemeinsam mit dem Behandlungszentrum für Folteropfer, dem Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste und der gemeinnützigen Catania GmbH unter dem Dach des Zentrums ÜBERLEBEN. Alle Einrichtungen erreichen Sie über unsere Portalseite www.ueberleben.org.